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Vor & nach der OP

Wichtig vor der Operation


Vor einer Operation sollten alle Symptome, die für eine chronische Druckerhöhung im Bauch sorgen, abgeklärt sein oder werden. So ist Patienten, die unter Verdauungsproblemen leiden, u.U. eine Darmspiegelung zu empfehlen. Wer seine Blase nicht problemlos entleeren kann, benötigt evtl. eine urologische Abklärung. Denn wenn hierdurch der Bruch entstanden ist, sollte diese Ursache beseitigt sein, damit nicht nach einer Leistenbruchoperation ein neuer Bruch auftritt.

Weiterhin ist es wichtig, vor einer Operation blutverdünnende Medikamente abzusetzen. Hierdurch würde das Risiko einer Blutung oder Nachblutung unnötig erhöht. Sollten Sie Marcumar einnehmen, müsste zunächst eine Umstellung auf ein anderes Medikament, das Heparin, erfolgen.

Alle ASS- haltigen (Acetylsalicylsäure) Tabletten können üblicherweise abgesetzt werden. Dies sollte immer 7 – 10 Tage vor einer geplanten Operation geschehen.

Bitte beachten Sie, dass auch viele frei verkäufliche Schmerz- und Grippemittel ASS enthalten. Hierzu eine kleine Auswahl: Aspirin, Ass 500, Ass 100, Herz ASS, Togal, Thomapyrin, Godamed, Neuralgin, Dolomo, Spalt, Cebion, Boxazin, u.a. Am bestens zeigen Sie uns alle eingenommenen Medikamente vor der Operation, dass sind Sie und wir auf der sicheren Seite.

Wichtig nach der Operation

Häusliche Versorgung:
Grundvoraussetzung für jeden ambulanten Eingriff ist eine geeignete häusliche Versorgung. Das bedeutet, Sie sollten in den ersten 24Stunden nicht alleine sein. Es muss jemand bei Ihnen sein, der nach Ihnen sieht und bei Bedarf in der Lage ist, zu telefonieren. Eine Pflege ist nicht nötig, Sie sind nach der Operation mobil und können sich selbstständig versorgen.

Wundschmerz:
Jede Operation zieht einen Wundschmerz nach sich. Hierzu bekommen Sie geeignete schmerzstillende Medikamente rezeptiert.

Lokalbefund:
Es können eine leichte Schwellung oder kleine oberflächliche Blutergüsse auftreten, das ist eine normale Reaktion des Körpers auf die Operation. Bei Männern kommt es gelegentlich zu einer Schwellung des Hodens. Bei allen diesen kleinen Begleiterscheinungen hilft eine Kühlung.

Sport und Aktivitäten:
In den ersten 2 Wochen sollten Sie sportliche Aktivitäten sowie das Tragen und Heben schwerer Lasten vermeiden. Alltagsaktivitäten sind jedoch erlaubt und sinnvoll, sie helfen, das Thromboserisiko zu verringern.

Verdauung:
Manchmal kommt es in den ersten Tagen durch Narkose, Operation und fehlende körperliche Bewegung zu einer Darmträgheit mit Verstopfung. Hier helfen leichte Abführmittel wie Früchtewürfel, Leinsamen, Milchzucker oder z.B. Dulcolax Zäpfchen.

Arbeitsunfähigkeit:
Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist abhängig vom Beruf und der damit verbundenen körperlichen Belastung. So wird jemand, der eine überwiegend sitzende Tätigkeit ausübt, schneller wieder berufstätig sein können als jemand, der schwer Heben muss. Üblicherweise schwankt die Dauer der Arbeitsunfähigkeit zwischen 7 und 21 Tagen.

Ernährung:
Zur Operation sollten Sie nüchtern kommen. Nach der Operation bekommen Sie bereits in der Praxis zu trinken. Am Abend des Operationstages sollten Sie nur leichte Speisen zu sich nehmen, wie z.B. Suppen, Toastbrot, Joghurt. Wenn Sie etwas Übelkeit haben, reicht es auch aus, Getränke zu sich zu nehmen.

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